Gibbs Farm Neuseeland

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Gibbs Farm - Disemberment 2

Gibbs Farm in Neuseeland ist ein privater Skulpturenpark auf dem Gelände des Milliardärs Alan Gibbs in Kaipara Harbour, Neuseeland. Auf dem großen Grundstück befinden sich zahlreiche, meist surreal wirkende Kunstwerke.

Der Milliardär Gibbs lädt regelmäßig namhafte Künstler zu sich ein und lässt diese dort die unglaublichsten Skulpturen entwerfen. Die Kunstwerke sind einzigartig, knallbunt und riesengroß.

Öffnungszeiten und Eintritt

Alan Gibbs öffnet sein Grundstück immer am ersten Donnerstag im Monat für interessierte Gäste. Der Eintritt ist kostenlos. Man muss sich lediglich unter gibbsfarm.co.nz anmelden. Das Gelände wird von 10:00 Uhr bis 14 Uhr geöffnet. Seid am besten pünktlich, denn um alles in Ruhe anzusehen, reichen die 4 Stunden gerade so aus!

Die Kunstwerke

Hier geben wir euch einen kurzen Überblick, welche Kunstwerke es auf Gibbs Farm zu sehen gibt.

Floating Islands of the Immortals

(= Schwimmende Insel der Unsterblichen)
Künstler: Zhang WangJahr: 2006
Edelstahl, 4,8 x 8,6 m

Tango Dancers

(= Tangotänzer)
Künstlerin: Maraijke de Goey
Jahr: 2014
Bemalte Stahlplatten in rechteckige Profile geformt, 135 mm x 360 m., höchster Punkt: 14,5 m.

Te Tuhirangi Contour

(= Te Thuhirangi Kontur)
Künstler: Richard Serra
Jahr: 1999 / 2001
56 Cortenstahlplatten, 252 m x 6 m x 50 mm

Green and White Fence

(= Grün-Weißer Zaun)
Künstler: Daniel Buren
Jahr: 1999 / 2001
Zaunpfosten im Abstand von 4 m, grün und weiß gestrichen, 3,2 km lang.

Two Rectangles. Vertical Gyratory Up (V)

(= Zwei Rechtecke)
Künstler: George Rickey
Jahr: 1987
Edelstahl, 3,5 – 8,13 x 12,14 m

Untitled (Red Square / Black Square)

(= Unbenannt, Rotes Quadrat/Schwarzes Quadrat)
Künstler: Richard Thompson
Jahr: 1994
Aus vier bemalten und geschweißten Stahlobjekten

The Mermaid

(= Die Meerjungfrau)
Künstlerin: Marijke de Goey
Jahr: 1999
Geschweißter und bemalter Rohrstahl

Pyramid (Keytone NZ)

(= Pyramide)
Künstler: Sol LeWitt
Jahr: 1997
Betonblöcke, 7,75 x 16 x 16 m

Red Cloud Confrontation in Landscape

(= Rote-Wolke-Konfrontation im Gelände)
Künstler: Leon van den Eijkel
Jahr: 1996
25 bemalte Betonwürfel, 17,5 x 17,5 m

Horizons

(= Horizonte)
Künstler: Neil Dawson
Jahr 1994
Geschweißter und bemalter Stahl

Rakaia

Künstler: Peter Nicholls
Jahr: 1996 / 1997
Bemaltes Eukalyptusholz aus der Umgebung

Sea / Sky Kaipara

Künstler: Graham Bennett
Jahr: 1994
4 dreiteilige Stahl-/Glasobjekte, 2 x 2,1 x 25 m

Disemberment

Künstler: Anish Kapoor
Jahr: 2009
Stahlrohre und gespannte Kunststoffplane, Westende: 25 x 8 m, Ostende 8 x 25 m, Länge 85 m

Wind Wand

(= Wind-Stab)
Künstler: Len Lye
Jahr: 2003
Rotes Fiberglasrohr, 45 m x 200 mm

Arches

(= Bögen)
Künstler: Andy Goldsworthy
Jahr: 2005
11 einzeln stehend Bögen aus roten Sandsteinblöcken. Jeder Bogen ist 7 m lang.

A Fold in the Field

(= eine Falte im Feld)
Künstlerin: Maya Lin
Jahr: 2003
105.000 m³ Erdhügel auf einer Fläche von 30.000 m³ (3 ha)

88.5 ° ARC x 8

Künstler: Bernar Venet
Jahr: 2012
Cortenstahl, 8 Bögen, jeder 27 x 0,75 x 0,75 m

Giraffe

Künstler: Jeff Thomson
Jahr: 2011-12
Eisen und Stahl,  6 x 3 x 1 m

Easy K

Künstler: Kenneth Snelson
Jahr: 2005
Aluminium und Edelstahl 6.5 x 6.5 x  32 m

Das war’s! Ich finde die Skulpturen auf Gibbs Farm wirklich unglaublich. Um sie in ihrer waren Pracht und Größe zu bestaunen, muss man sie natürlich live vor Ort sehen. Es ist faszinierend, wie die Kunstwerke je nach Perspektive und Standort des Betrachters teilweise eine komplett andere Wirkung entfalten. Wer länger in Neuseeland ist, darf einen Besuch auf Gibbs Farm auf keinen Fall verpassen. Gibbs Farm zählt wirklich zu den absoluten Highlights bei einer Reise durch Neuseeland.

Was meint Ihr? Welche Skulpturen gefallen euch am besten?

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