Kajak fahren im Abel Tasman Nationalpark: Unsere Kajaktour

Kayak Abel Tasman - Pause in der Bark Bay

Welcher Anbieter ist der Beste?

Wer im Abel Tasman Kajak fahren will, hat die Qual der Wahl. Es gibt wirklich unglaublich viele verschiedene Anbieter von Kajak-Touren im Abel Tasman. Welcher der Beste ist können wir nicht sagen, da wir ja nur einen ausprobiert haben. Um den richtigen zu finden haben wir aber ein paar Tipps:

Zuerst sollte man sich überlegen, ob man eine geführte Tour (guided tour), oder eine ungeführte Tour (freedom kayaking) machen will. Will man lieber auf eigene Faust los, darf man (je nach Anbieter) nur bis zur Bark Bay paddeln. Mit der geführten Tour kommt man bis in das Tonga Island Marine Reserve. Außerdem wissen die Guides, wo man Seelöwen sehen kann und erklären einem viel zum Nationalpark und zur Tier- und Pflanzenwelt.

Um den richtigen Anbieter zu finden sollte man sich unbedingt in einer Visitor Information beraten lassen. Wir waren in der I-Site in Motueka. Die Beratung war super und die netten Damen haben auch direkt die Tour für uns gebucht. So fällt es leichter, sich für einen Anbieter zu entscheiden.

Die Big Tonga Marine Reserve Kajak Tour

Wir haben uns für die Big Tonga Marine Reserve Tour von Kaiteriteri Kayaks entschieden. Sie kostet ca. 120 € pro Person und man paddelt etwa 4 Stunden. Wir fuhren in einer kleinen Gruppe mit zwei Guides. Das war wirklich sehr nett. Wir haben andere Touren gesehen, bei denen mindestens 15 Kajaks zusammen unterwegs waren. Bei uns waren es nur fünf Zweier-Kajaks.

Verpflegung Inklusive

Die Verpflegung und Ausrüstung ist inklusive. Wasser sollte man jedoch selbst mitbringen. Auf keinen Fall solltet Ihr Sonnencreme, Sonnenbrille und Sonnenhut vergessen!

Die Tour

Los ging’s mit dem Shuttleboot nach Anchorage. Von dort paddelten wir dann Richtung Norden nach Bark Bay und weiter bis Onetahuti. Normalerweise geht die Tour genau in die andere Richtung, aber aufgrund des Winds, war es an diesem Tag wohl einfacher von Süden nach Norden zu paddeln.

Der Wellengang war anfangs recht ordentlich und das Paddeln ganz schön anstrengend. Die Guides passen sich aber immer an das Tempo der Gruppe an. Insgesamt war es recht entspannt und ein wirklich netter Ausflug. Man sieht viel von der schönen Küstenlandschaft des Abel Tasman. Außerdem haben wir Pinguine, Seelöwen und jede Menge Vögel gesehen. Damit ihr einen besseren Eindruck bekommt haben wir euch einfach mal ein paar Bilder zusammengestellt. Seht selbst:

Ich hoffe ihr konntet einen kleinen Eindruck vom Kajak fahren im Abel Tasman Nationalpark gewinnen. Wir fanden die Tour zwar etwas teuer, andererseits war es aber auch wirklich eine nette kleine Gruppe. Will man weniger bezahlen, muss in einer größeren Gruppe oder ohne Guide paddeln.

Wenn man Seelöwen sehen möchte, sollte man undbedingt eine geführte Tour machen, da es nicht so leicht ist die Seelöwenkolonien zu finden. Wenn man erst mal zur falschen Insel paddelt, hat man schon die ersten 1-2 Stunden hinter sich und fast keine Zeit mehr, die richtige Insel anzusteuern.

Wart Ihr auch schon mal Kajak fahren im Abel Tasman? Wie waren eure Erfahrungen?

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6 Gedanken zu „Kajak fahren im Abel Tasman Nationalpark: Unsere Kajaktour“

  1. Das klingt wirklich schön. Wir sind in Kürze in Südafrika und haben uns vorgenommen im Tsikikama Nationalpark auch mal Kajak zu fahren, bin schon sehr gespannt.

  2. Schöne Tour und tolle Bilder! Wir fahren in einigen Monaten nach Neuseeland und Australien und haben uns mal ein paar Inspirationen von Dir mitgenommen 🙂

  3. Hört sich richtig super an eure Tour! Wir fahren Ende des Jahres nach Neuseeland und wollten überwiegend zu Fuß durch den Park, aber auch gerne eine Kajaktour mitnehmen! Deshalb unsere Frage: Konntet ihr euer Gepäck irgendwo sicher einschließen während der Tour? Wir werden für die Übernachtungen in den Hütten ziemlich viel Krams dabei haben…

    1. Hallo Carsten! Wir haben auf einem Campingplatz außerhalb des Parks übernachtet und dort unser Gepäck gelassen. Ich habe aber gesehen, dass man beispielsweise in der die I-Site (Visitor-Information) in Motueka Gepäck für 2$ am Tag lagern kann. Motueka befindet sich im Süden des Parks und man kommt eigentlich auf dem Rückweg vom Park wieder dort vorbei. Wenn ihr den Coast Track wandert, müsst ihr zumindest die Sachen die ihr für die Wanderung braucht immer mitnehmen.

      Wenn Ihr eine Kajak-Tour machen wollt, dann könnt ihr die sowieso nicht direkt vom Coast Track aus starten. Die Kajak-Touren beginnen eigentlich immer in einer der Städte südlich des Nationalparks (z.B. Kaiteriteri, oder Motueka). Vielleicht kann man auch bei den Anbietern der Kajak-Touren Gepäck zwischenlagern.

      Am besten ihr geht einfach zur I-Site und lasst euch dort beraten. Die Leute sind immer net und sehr hilfsbereit. Bei der Vielzahl an Angeboten macht es durchaus Sinn, sich beraten zu lassen. Nur die Hütten solltet ihr rechtzeitig buchen… Die sind im Sommer oft ausgebucht.

      Wir wünschen euch auf jeden Fall viel Spaß in Neuseeland und besonders im Abel Tasman Nationalpark. Du kannst dir gerne auch noch unsere anderen Beiträge zu Neuseeland durchlesen: Thema Neuseland

      LG Thomas

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