Outback Roadtrip: Bloomfield Track von Cape Tribulation bis Cooktown

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Fahrt zu den Trevethan Falls

Nach dem Besuch im Daintree Nationalpark wollten wir unseren 4WD-Camper natürlich auch etwas auf die Probe stellen. Die nächsten Tage machten wir uns deshalb auf, ein paar Strecken jenseits der asphaltierten Straßen zu erkunden.

Bloomfield Track

Unser erster Offroad-Roadtrip führte uns von Cape Tribulation nach Cooktown. Der erste Teil der Strecke ist der Bloomfield Track.  Der Bloomfield Track ist eine nur mit Schotter befestigte Straße, die Cape Tribulation mit Bloomfield verbindet. Die Schotterstraße beginnt wenige Kilometer nördlich von Cape Tribulation. Die Strecke ist in der Trockenzeit recht gut befahrbar. Es gibt ein paar kleinere Flußquerungen, die mit dem Fourwheeldrive eigentlich ganz einfach durchquert werden können. Außerdem gibt es ein paar steile Passagen, die man mit ausreichend Schwung ansteuern sollte, damit man nicht am Hang stehen bleibt. Das Anfahren an diesen Steilen Stellen könnte auch für geübte Fahrer etwas schwieriger werden. Insgesamt ist der Bloomfield Track für geübte Autofahrer mit wenig Offroaderfahrung relativ einfach befahrbar. Extreme Steilstellen sind mittlerweile asphaltiert und die Bloomfield River Querung wurde durch eine Brücke ergänzt. Unsicheren Fahrern wird die Strecke allerdings schon etwas mehr abverlangen.

Achtung: Während der Regenzeit können die Bäche und Flüsse stark anschwellen und den Bloomfield Track sehr schwierig bis gar nicht befahrbar machen. Am erkundigt man sich vorher bei den Verkehrsbehörden erkundigen, wie die Strecke aktuell beschaffen ist.

The Lions Den Hotel

Einige Kilometer nördlich von Bloomfield befindet sich das Lions Den Hotel. Es ist ein absolutes Kulthotel und seit Generationen in Familienhand. Es gibt eine Bar, in der sich seit über Hindert Jahren die Gäste verewigen. Außerdem gibt es ein kleines, interessantes Museum. Ein kurzer Stopp hier ist ein absolutes Muss!

Trevethan Falls

Im Lions Den Hotel bekamen wir den Tipp, zu den Trevethan Falls zu fahren. Die Trevethan Falls liegen einige Kilometer abseits der asphaltierten Straße und vor allem das letzte Stück vor den Falls ist schon sehr Offroad. Die Straße ist dort nahezu unbefestigt. Die Fahrt zu den Trevethan Falls hat sich jedoch mehr als gelohnt. Die Falls sind wunderschön und man kann sogar dort schwimmen. Als wir dort waren, hatten wir die Trevethan Falls ganz für uns alleine.

Die Falls sind etwas schwer zu finden. Man muss in die Mount Amos Road einbiegen und dann ein ganzes Stück geradeaus fahren. Nach einiger Zeit kommt dann ein eine Abzweigung nach rechts mit einem kleinen Schild „Falls“, dem man folgen muss. Bei einer weiteren Weggabel, in der nur „Falls“ an einen Baum gesprüht ist, biegt man erneut rechts ab. Am Ende des Wegs trifft man dan auf einen steilen Hang, den man nur noch zu Fuß gehen kann. Die Wasserfälle kann man von hier aber nicht mehr verfehlen!

Cooktown

Von der Abzweigung zu den Trevethan Falls sind es nur noch ein paar Kilometer bis nach Cooktown. Hier haben wir uns den Grassy Hill Lookout, den Botanischen Garten und die Finch Bay angesehen. Anschließend haben wir auf dem Cooktown Orchid Travellers Park übernachtet. Die Übernachtung war sehr angenehm. Die Toiletten und Duschen waren sauber und die Eigentümerin, eine alte Dame, war sehr nett.

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