Sanddünen, Kauri-Wälder und Kiwi Watching auf der Nordinsel

Straße zum 90 Mile Beach

Vom nördlichsten Punk Neuseelands fuhren wir an der Westküste entlang zurück Richtung Süden. Auch hier gab es wieder jede Menge tolle Zwischenstopps. Hier erzählen wir euch von riesigen Sanddünen, gigantischen Kauri-Bäumen und vom Versuch, einen Kiwi in freier Wildbahn zu entdecken.

Die Te Paki Sanddünen und der 90 Mile Beach

Unweit von Cape Reinga waren die Te Paki Sandünen gleich unser nächstes Ziel. Zum einen wollten wir uns das Naturschauspiel dieser riesigen Wanderdünen nicht entgehen lassen und zum anderen freuten wir uns auch schon auf eine kleine Runde Sandborden. Wer Sandboarden möchte, kann auf dem Weg zu den Sanddünen bei einigen Farmern an der Straße Boards für 10 Dollar ausleihen. Bei den Dünen Selbst kann man bei gutem Wetter ab ca. 10:00 Uhr morgens Board für 15 Dollar leihen.

Direkt am Fuße der Sanddünen gibt es auch eine Zufahrt zum 90 Mile Beach. Wer sich traut, kann durch den Fluss bis zum Strand fahren. Achtung: Beachtet unbedingt die Zeiten von Ebbe und Flut. Es sollen schon Autos, die nicht rechtzeitig zurück waren vom Meer verschluckt worden sein! Wer einen normalen Mietwagen hat, darf in der Regel sowieso nicht zum Strand fahren. Wer mit dem eigenen Auto fährt, sollte im sandigen Fluss auf keinen Fall anhalten, da man leicht stecken bleiben kann.

Wir liefen zu Fuß zum 90 Mile Beach. Das dauert etwa zwei Stunden (hin und zurück). Danach waren wir dann ziemlich kaputt und hatten dann doch keine Lust mehr auf Sandboarden.

Die Kauri-Wälder

Weiter südlich befindet sich ein weiteres Highlight der Nordinsel: Die Kauri-Wälder mit ihren riesigen und teilweise tausenden Jahre alten Kauri-Bäumen. Die größten Bäume stehen im Waipoua Kauri Forest. Dort gibt es einige Parkplätze, von denen kurze Spaziergänge zu den Baumriesen führen. Sie sind gut ausgeschildert und man muss keine Angst haben, die Kauris zu verpassen.

Vor und nach dem Betreten der Fußwege, die zu den Kauris führen, muss man seine Schuhe reinigen. Das ist eine Vorsichtsmaßnahme, um die Verbreitung der Kauri dieback disease einzudämmen. Die Erreger dieser Krankheit werden über die Erde an den Schuhsohlen verbreitet und führen zu einem Massensterben der Kauri-Bäume. Man sollte sich also unbedingt an die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen halten.

Kiwi Watching im Trounson Kauri Park

Im Trounson Kauri Park gibt es einen schönen DOC-Campground, der sich ideal für einen Zwischenstopp eignet. Direkt neben dem Zeltplatz gibt es einen kleinen Kauri Park mit einem Rundweg. Nachts kann man dort auf die Suche nach Kiwis gehen. Man muss dabei leise sein, denn man kann die Kiwis oft schon von weitem durch das Dickicht stapfen hören. Außerdem braucht man unbedingt eine Rotlicht Taschenlampe, da man die Kiwis mit weißem Licht verscheucht. Bei uns hat es leider geregnet und es war deshalb unmöglich die Kiwis zu hören. Ohne sie zu hören sind sie auch sehr schwer zu finden. Unsere Kiwi-Jagd blieb deshalb in dieser Nacht leider erfolglos.

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2 Gedanken zu „Sanddünen, Kauri-Wälder und Kiwi Watching auf der Nordinsel“

  1. Hallo ihr beiden,
    danke für den Besuch auf unserer Webseite und den Kommentar. Ja immer unterwegs auf Reisen ist auch unsere Leidenschaft, deshalb sind wir schon seit 4 Jahren auf der Reise unseres Lebens. Einfachrausgehen, was für eine tolle Adresse für eine Webseite, klasse. Wir schauen nun öfter mal vorbei.
    Liebe Grüße aus Paihia, bay of islands
    Wolfgang & Barbara

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