2 Comments

  1. Peter Semke

    Hallo,ich habe das gleiche Glück gehabt.Mehrere Fragen : Was für ein Material sind die Platten und wie dick sind sie ? Wie genau wurden die Sperrholzplatten befestigt wo der Unterboden total verrottet ist.Wie auf dem Bild zu sehen ist wurde es verschraubt und mit Sikaflex abgedichtet.Wurde noch irgend eine Verklebung zwischen dem verrottenem Boden und der neuen Platte vorgenommen ? Wurden die Reaparaturen auf einer Hebebühne ausgeführt oder reicht es wenn man das Wohnmobil vorne bzw. hinten auf Auffahrkeile fährt so das man unter den Wagen kommt.Wie hoch lagen ungefähr die Kosten des Matarials ?

    • Thomas

      Hallo Peter,

      wir haben Bootsbau-Sperrholz verwendet (wasserfest verleimt) und die Dicke war 4 mm, wenn ich mich recht entsinne. Imprägniert haben wir das Ganze dann mit Owatrol-Öl und Spezial-Unterbodenschutz für Holz (beides atmungsaktiv). Das Holz haben wir bei dem Holzhandel um die Ecke gekauft, das Öl und den Unterbodenschutz beim Korrosionsschutz-depot bestellt: https://www.korrosionsschutz-depot.de/spezialthemen/caravan-unterbodenschutz/. Wir haben das verrottete Holz so gut wie möglich entfernt und die Platten mit Sikaflex von unten angeklebt (nicht ganz vollflächig, damit das Holz noch atmen kann). Die Schrauben haben wir in die Querträger (Holzlatten) geschraubt, da sie nur dort richtig halten. Diese Reparatur ist eigentlich auch nicht so ganz richtig. Bei dieser Bauweise bleibt ein Restrisiko, dass die Feuchtigkeit sich zwischen alter und neuer Holzplatte sammelt und es wieder anfängt zu gammeln. Wenn man es richtig machen will, muss man eigentlich den ganzen Boden vom Inneren des Wohnmobils aus aufnehmen und komplett neu aufbauen. Ist dann allerdings ein riesen Aufwand! Wir haben die Arbeiten nur mit den Auffahrkeilen gemacht und uns drunter gelegt. Das ist natürlich nicht besonders komfortabel, geht aber. Die Materialkosten für die ganze Unterboden-Aktion lagen bei ca. 200 €.

      Ich hoffe die Infos helfen dir ein wenig weiter!
      LG Thomas

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