Whitsunday Islands Segeltour

  • von
Rückfahrt

Zu den Whitsunday Islands segeln war eines unserer lang ersehnten Highlights. Deshalb haben wir unsere Whitsunday Islands Segeltour bereits lange im Voraus von Deutschland aus gebucht. Für 299 $ pro Person inklusive aller Malzeiten ging es für zwei Tage und zwei Nächte auf dem Segelboot namens Habibi hinaus zu den Whitsunday Islands.

Airlie Beach

Ausgangspunkt für die Ausflüge zu den Whitsunday Islands ist Airlie Beach. Ein nettes Küstenstädtchen, das aufgrund seiner Lage zu den berühmten Whitsunday Islands wirklich sehr touristisch ist. Es gibt mehrere Badestrände, einen Yachthafen und eine Einkaufsmeile mit jeder Menge Restaurants, Souvenirshops und Läden für Strand- und Bademode. Auch zum Feiern wird einiges geboten. Es tummeln sich unzählige Backpacker in den Hostels und ziehen nachts in die Clubs und Bars, um ordentlich Party zu machen. Wer es lieber ruhiger mag, kommt wirklich nur wegen der Whitsunday Islands nach Airlie Beach.

Unsere Whitsunday Islands Segeltour

Nach einer Übernachtung auf einem Stellplatz beim X-Base Hostel machten wir um 10:00 Uhr auf, um mit der Habibi (dem Segelboot) zu den Whitsunday Islands zu segeln. Wir besorgten uns noch zwei einfache Taschen ohne Reisverschluss (die sind auf dem Boot verboten). Danach hatten wir noch bis 14:00 Uhr Zeit, bis das Boot ablegte.

Verpflegung auf der Habibi

Alkohol, Softdrinks und Snacks sollte jeder selbst mitbringen. Essen gibt es reichlich auf dem Boot (Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Snacks zwischendurch). Wer Wasser trinken will, kann auf dem Boot Leitungswasser bekommen. Es schmeckt allerdings extrem nach Chlor und ist nur schwer genießbar! Für die Kühlung der Getränke werden vor dem Ablegen 2 Dollar pro Person eingesammelt. Davon wird dann Eis für die gemeinschaftlichen Kühlboxen eingekauft.

Schnorcheln

Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung geht es auch schon direkt los zu den Whitsunday Islands. Nach ca. 2 Stunden Fahrt ging es vor dem Abendessen noch schnell ins Wasser zum Schnorcheln. An den Whitsunday Islands gibt es viele Korallenriffe in Strandnähe, die wirklich super sind zum Schnorcheln. Wir waren insgesamt viermal Schnorcheln während des Segeltörns. Die Riffs und die Fische sind wirklich super. Hätten wir vorher gewusst wie toll das Schnorcheln an den Whitsundays ist, hätten wir uns den Schnorchelausflug zum Great Barrier Reef gespart.

Übernachtung auf dem Boot

Für die Übernachtung auf dem Boot gibt es verschiedene Optionen. Man kann sich gegen Aufpreis eine private Doppelkabine buchen, oder in einer Mehrbettkabine (vier Betten übernachten). Bis auf die Privatkabinen sind die Zimmer alle mehr oder weniger offen und ein Doppelbett befindet sich sogar direkt am Gang. Da man sich auf dem Boot schnell kennenlernt ist es aber nicht so schlimm, dass die Privatsphäre mal für zwei Tage etwas leidet. Unter Deck ist es auch nachts sehr warm und relativ stickig. Wer lieber an der frischen Luft schlafen möchte, kann auch auf Isomatten auf dem Deck übernachten.

Whitehaven Beach

Der einzige Landgang während des Segeltörn ist am legendären Whitehaven Beach. Hier gibt es den feinsten und reinsten Sand der Welt. Er strahlend weiß und wurde sogar von der NASA für die Linse des Hubble-Teleskops verwendet. Außerdem eignet sich der feine Sand auch um Schmuck wieder auf Hochglanz zu polieren. Auch einige Szenen aus „Fluch der Karibik“ wurden an dem Strand gedreht.

Aber das beeindruckendste am Whitehaven Beach ist immer noch seine unglaubliche Schönheit. Weißer Sand und azurblaues Wasser. Auch Meereslebewesen kann man hier gut beobachten. Es gibt Stachelrochen, Haie und manchmal sogar Meeresschildkröten am Strand zu sehen. Wir haben aus der Ferne ein Manati beobachtet.

Auf keinen Fall verpassen darf man den Hill Inlet Lookout. Von dort hat man den besten Blick über den Strand!

Whitehaven Beach Panorama
Whitehaven Beach Panorama

Feiern am zweiten Abend

Während der erste Abend ein eher ruhiger Kennenlernabend ist, wird am zweiten Abend traditionell etwas mehr Gas gegeben. Es werden Trinkspiele gespielt und Musik aufgelegt. Wir hatten zudem das Glück, das Emma dabei war! Emma hatte ihren ersten Ausflug als Crewmitglied und ging richtig steil. Mehrere Stunden lang tanzte sie energisch mit knallblauen Haaren und Meerjungfrauen-BH (zwei Muscheln mit einer Schnur festgebunden). Es ist wirklich schwer zu beschreiben, aber die Show, die Emma abgezogen hat war einfach superwitzig. Das muss man mit eigenen Augen gesehen haben.

Ein gelungener Ausflug

Nach der zweiten Übernachtung gab es noch einen kurzen „early morning snorkel“ und dann ging es zurück nach Airlie Beach.

Die Habibi Tour ist wirklich sehr zu empfehlen! Unserer Ansicht nach hat einfach alle gepasst. Die Crew, die Mitreisenden, die Verpflegung und die Aktivitäten! Alles war super!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.